Änderungen in der Beihilfe
Diverse Änderungen in der Beihilfe sind mit der 11. Änderungsverordnung zum Jahreswechsel 2025/26 in Kraft getreten.
Die Anpassungen im Detail
Zum 01.01.2026 haben sich noch Änderungen betreffend der Beihilfe-Regelungen ergeben.
Beihilfe Bund
Relevante Änderungen gibt es im Bereich Zahn.
Implantate:
- Implantate sind generell zu 50 % beihilfefähig. Dies betrifft auch Material- und Laborkosten für Implantate. (Bisher war die Anzahl erstattungsfähiger Implantate auf 2 bzw. in Ausnahmen auf 4 je Kiefer begrenzt. Dafür waren Aufwendungen bis zu dieser Anzahl zu 100 % beihilfefähig.)
- BHEB leistet wie gewohnt für die Beihilfelücke.
Material- und Laborkosten (wenn nicht zu Implantaten gehörig):
- Diese sind zu 80 % beihilfefähig (bisher: 60 %)
- BHEB leistet wie gewohnt für die Beihilfelücke.
Beihilfe Baden-Württemberg
Baden-Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, die Beihilfeverordnung und Prozesse einfacher und verständlicher zu machen.
Auch in Baden-Württemberg gibt es Änderungen im Zahnbereich.
Implantate:
- Es wird ein SB von 25 % auf zahnärztliche Leistungen bei Implantologie eingeführt (die bisherige Begrenzung auf 2 Implantate pro Kiefer entfällt.)
- BHEB leistet wie gewohnt für die Beihilfelücke.
Material-Laborkosten:
- Es wird ein SB von 30 % bei zahnärztlicher und kieferorthopädischer Behandlung eingeführt (bisher: zu 70 % beihilfefähig).
- BHEB leistet wie gewohnt für die Beihilfelücke.
Pauschale Beihilfe
Die Pauschale Beihilfe stand/steht in 3 weiteren Bundesländern zur Debatte.
- Sachsen-Anhalt: Einführung 01.01.2026.
- Mecklenburg-Vorpommern: Bisher keine Einführung, Gesetzgebung weiterhin im Entwurfsstatus mit Einführungstermin 01. Mai 2026
- Rheinland-Pfalz: Keine Einführung, da Gesetzesvorhaben im Landtag abgelehnt wurde
Anhebung von Einkommensgrenzen für berücksichtigungsfähige Angehörige
Seit 01.01.2026 gelten folgende Einkommensgrenzen für berücksichtigungsfähige Ehegatten/Lebenspartner:
|
Geltungsgebiet |
Einkommensgrenze |
|---|---|
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Bund |
22.648 Euro (bisher: 21.832 Euro) |
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Bayern |
22.648 Euro (bisher: 21.832 Euro) |
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Hessen |
24.696 Euro (bisher: 21.816 Euro) |
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NRW |
23.861 Euro (bisher: 20.000 Euro) |
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Rheinland-Pfalz |
22.000 Euro (bisher: i.d.R. 17.000 Euro) |