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16.12.2015

Neue Pflichtfelder im Antrag / Beitragserhöhungen auch in 2016 möglich / Annahmerichtlinien BUZ

Liebe Vertriebspartner,

auf Grund des Common Reporting Standard (CRS) gibt es ab dem 01.01.2016 zusätzliche Fragen im Antrag. Mehr dazu lesen Sie in der heutigen ARAG Leben Partner-Info.

Mehr zu lesen gibt es auch zu den verbesserten Annahmerichtlinien unserer ARAG BUZ für Auszubildende und Studenten und der Möglichkeit für Ihre Kunden, die Beiträge ihrer LV Verträge zu erhöhen.

Selbstverständlich unterstützen wir Sie darüber hinaus wie immer gerne, falls Sie Rückfragen zu den Themen oder der ARAG Tarifwelt haben! Kurze Mail, ein Fax oder Anruf genügt.

Wir freuen uns auf Sie!

Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!

Ihr
Team Sales & Suppport

Abteilung Makler Sales Competence
ARAG Partnervertrieb
Überblick / Hintergrund: Abfrage der steuerlichen Ansässigkeit (CRS)
Im Rahmen des ab 01.01.2016 vorgeschriebenen internationalen Austauschs von Steuerinformationen nach Common Reporting Standard (CRS), bestehen bei der LV-Antragstellung zusätzliche Identifizierungspflichten. Dazu werden steuerliche Ansässigkeit, Geburtsort und ausländische Steuer-ID abgefragt, um Versicherungsnehmer mit ausländischer Steueransässigkeit zu erkennen. Das bedeutet: Neue Pflichtfelder auf Anträgen der ARAG Leben.
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CRS (Common Reporting Standard) ist Teil des automatischen internationalen Austauschs von (Steuer-)Informationen. Dieser Standard wurde von der OECD auf Initiative und unter Mitwirkung der G20-Staaten und der EU erarbeitet. Die Teilnehmerstaaten, zu denen auch Deutschland zählt, stellen dadurch die Besteuerung von Kapitalerträgen ihrer Steuerpflichtigen mit Auslandskonten sicher.

Deutsche Finanzinstitute und somit auch Versicherungsunternehmen sind infolge von CRS gesetzlich verpflichtet, unter ihren Kunden jene Personen zu identifizieren, die im Ausland steueransässig sind und diese zu melden.

Betroffen von diesen Regelungen sind auf Seiten der Versicherer die Lebensversicherer, auf Seiten der Kunden die Versicherungsnehmer und die Bezugsberechtigten.
Identifikation neuer Kunden
Ab dem 01.01.2016 bestehen zusätzliche Identifizierungspflichten im Rahmen der Antragstellung.

Versicherungsnehmer mit ausländischer Steueransässigkeit sollen als solche erkannt werden können, indem im Antrag steuerliche Ansässigkeiten, Geburtsort sowie die jeweilige ausländische Steuer-ID zusätzlich abgefragt werden.

Gibt der Versicherungsnehmer eine ausländische Steueransässigkeit an, wird entweder bereits bei der Policierung des Antrags oder zu einem späteren Zeitpunkt die Steueridentifikationsnummer angefordert.

Ferner werden im Rahmen der Policierung die übrigen Antragsdaten des Versicherungsnehmers überprüft. Ergeben sich hieraus Indizien für eine ausländische Steueransässigkeit (z.B. Geburtsort im Ausland), wird die Eigenangabe zur steuerlichen Ansässigkeit verifiziert. In der Regel wird der Versicherungsnehmer gebeten, die Vermutung der Steueransässigkeit durch bestimmte Dokumente oder Erklärungen zu widerlegen.

Wichtiger Hinweis: Ohne Angabe der ausländischen Steuernummer kann keine Policierung vorgenommen werden. Für Versicherungsnehmer, die allein in Deutschland steuerlich ansässig sind, bleibt es bei den bekannten Vorgaben.
Meldung neuer Kunden
Positiv identifizierte Versicherungsnehmer mit ausländischer Steueransässigkeit werden in jährlichem Abstand mit bestimmten Vertragsdaten an das Bundeszentralamt für Steuern gemeldet.
Identifizierung von Bestandskunden
Auch aus den Bestandskunden, also jene Versicherungsnehmer, die vor dem 31.12.2015 einen CRS-relevanten Versicherungsvertrag (insbesondere kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungsverträge) abgeschlossen haben, werden diejenigen rausgefiltert, die ausländische Steueransässigkeiten aufweisen könnten. Dies erfolgt im Rahmen einer einmaligen elektronischen Überprüfung anhand vorgegebener Indizien / Vertragsdaten. Auch hier wird durch Nachfrage manuell verifiziert, ob der Kunde tatsächlich eine ausländische steuerliche Ansässigkeit aufweist.

Kunden, die Verträge mit einem Rückkaufswert von insgesamt über 1 Mio. USD haben, werden regelmäßig manuell überprüft.
Identifizierung von Bezugsberechtigten
Bezugsberechtigte werden erst bei Auszahlung der Versicherungssumme gemäß dem zuvor genannten Verfahren identifiziert, da bis zu diesem Zeitpunkt nicht endgültig feststeht, wer bezugsberechtigt sein wird.
Meldung von Bezugsberechtigten
Erfolgt wie die Meldung vom Versicherungsnehmer, nur zu einem späteren Zeitpunkt.
Wichtige Hinweise und FAQ zum Thema CRS
Was ändert sich in welchen Anträgen? Was gibt es bei den Fragen zur steuerlichen Ansässigkeit zu beachten? Wir haben einige Fragen und Antworten sowie wichtige Hinweise zum Thema CRS zusammengestellt
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Neue Felder im Antrag zur steuerlichen Ansässigkeit:
Was ändert sich?

Bitte beachten Sie, dass bei steuerlicher Ansässigkeit im Ausland die ausländische Steuer-Nr. zwingend erforderlich ist. Bei fehlender Angabe kann nicht policiert werden.


steuerlich ansässig in (bei Ausland ausländische Steuer-Nr. angeben)
weitere steuerliche Ansässigkeit (bei Ausland ausländische Steuer-Nr. angeben)
weitere steuerliche Ansässigkeit (bei Ausland ...
Beispiel 1
Deutschland


Beispiel 2
USA; Steuer-Nr 123456789


Beispiel 3
USA; Steuer-Nr 123456789
Deutschland

Welche Anträge der ARAG Leben sind von den Änderungen betroffen
Antrag (Name / Tarif)
Druckstück Nr
Antrag FoRte Privat
A733
Kurzantrag FoRte Privat
A736
Antrag RiesterRente
A791
Antrag Rente Klassik
A716
Antrag Kapital Klassik
A717
Antrag Sterbegeld
A793
Änderungsantrag Klassik
A710
Änderungsantrag FoRte
A789
 
Was passiert mit Verträgen, die nach dem 01. Januar 2016 mit den alten Anträgen eingereicht werden?
Ab dem 01.01.2016 werden nur noch die neuen Anträge akzeptiert, veraltete Antragsunterlagen können leider nicht policiert werden.

In den Rechnern werden die neuen Anträge zum Jahreswechsel hinterlegt.
 
Gibt es weitere Unterlagen, die in der ARAG Lebensversicherungs-AG zum Jahreswechsel aktualisiert werden?
Ja, zum Jahreswechsel stehen auch Änderungen in den Bedingungsheften und einzelnen Prospekten an. Diese werden wir zeitnah hier auf unserer Webseite aktualisieren und Sie entsprechend per Partner-Info informieren
Verbessert: Annahmerichtlinien für Auszubildende und Studenten in der BUZ
Wir haben die Annahmerichtlinien für Auszubildende und Studenten in unserer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung verbessert. Was genau das bedeutet, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.
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Ab sofort gelten für unsere Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung verbesserte Annahmerichtlinien für Auszubildende und Studenten.
Annahmerichtlinien für Azubis

Grundsätzlich gilt: Azubis werden gemäß Lehrberuf in der BUZ bzw. EUZ eingestuft.
  • Bisher: Azubis max. bis Endalter 60 versicherbar
  • Neu: Azubis max. bis zum beruflichen Höchstendalter versicherbar
  • Beispiel: Azubi als Bankkaufmann/-frau. Versicherungsschutz in der BUZ bis zum Endalter 67 möglich.


    Annahmerichtlinien für Studenten
    Grundsätzlich gilt: Studenten werden nach Ihrem Zielberuf gemäß Studienfach in der BUZ bzw. EUZ eingestuft.
  • Bisher: Studenten max. bis Endalter 60 versicherbar
  • Neu: Studenten max. bis zum beruflichen Höchstendalter versicherbar
  • Beispiel: Student als Diplom-Betriebswirt/-in. Versicherungsschutz in der BUZ bis zum Endalter 67 möglich


    Maximale Versicherungssummen (unverändert)

  • Schüler, Studenten und Azubis sind max. bis zu einer BUZ- bzw. EUZ-Jahresrente in Höhe von 12.000 EUR versicherbar
  • Dynamikeinschluss ist nicht möglich

    Die neuen Annahmerichtlinien A720 (Stand 12.2015) finden Sie hier zum Download:
  • Beitragserhöhungen in LV Verträgen auch in 2016 möglich
    Bereits seit 2013 können Sie Ihren Kunden die Möglichkeit einer Beitragserhöhung in geschlossenen Tarifen anbieten - und zwar zu den bei Vertragsabschluss gültigen Rechnungsgrundlagen. Ein Angebot mit vielen Vorteilen für Ihre Kunden:
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  • Von dem bei Vertragsabschluss vereinbarten höheren Garantiezins profitieren

  • Schließen der Rentenlücke, in dem die ARAG-Rente erhöht wird

  • Provision auf den erhöhten Teil

    Nun wurde die Regelung zur Beitragserhöhung in geschlossenen Tarifen bis zum 31.12.2016 verlängert.
  • Die bisherigen Regelungen hierzu gelten unverändert:
    ARAG FoRte 3D Tarife
    Bei bestehenden ARAG FoRte 3D Tarifen (ARAG FoRte 3D privat, basis und direkt) ab der Generation mit einem Rechnungszins von 1,75 Prozent (geschlossene Tarife aus den Jahren 2012-2014) kann der Beitrag um maximal monatlich 25 Euro erhöht werden.

    Bei ARAG FoRte 3D Riester kann der Kunde jederzeit den Jahresbeitrag seines Vertrags bis zur geförderten Höchstgrenze von bis zu 2.100 Euro inkl. Grundzulage erhöhen. Das gilt sowohl für Verträge mit einem Rechnungszins von 1,75 % (geschlossene Tarife aus den Jahren 2012-2014) als auch für Verträge mit einem Rechnungszins von 2,25 % (geschlossene Tarife aus den Jahren 2007-2011).

    Klassische Rententarife
    Folgende klassische Rententarife der Generation mit einem Rechnungszins von 1,75 Prozent (geschlossene Tarife aus den Jahren 2012-2014) können um einen maximalen monatlichen Beitrag von 25 Euro erhöht werden: RA12, RA13, RA12H, RA13H, RAB12, RAB13, RABU12 und RABU13.

    Besonderheiten/Beschränkungen
    ARAG FoRte 3D direkt
    Erhöhungen in den genannten Altverträgen bis zu den speziellen Höchstgrenzen der bAV möglich (max. mtl. 25 Euro).

    Zusatzversicherungen
    Keine Erhöhungen der Zusatzversicherungen in bereits geschlossenen Tarifen möglich.
    Ausnahme: Beitragsbefreiungen werden im Rahmen des Erhöhungsbeitrages angepasst.

    Allgemein
    Grundsätzlich können die Beitragserhöhungen nur bei beitragspflichtigen Verträgen durchgeführt werden.

    Die Summe der Erhöhungen ist jährlich auf maximal 100 Prozent des Jahresbeitrages begrenzt. Ausschlaggebend ist dabei der Jahresbeitrag vom Stichtag 20.12.2012. Zu diesem Zeitpunkt lief die Umstellung auf Unisex-Tarife.

    Erforderliche Unterlagen
    Für die Beitragserhöhungen ist kein Änderungsantrag erforderlich. Eine formlose schriftliche Mitteilung mit Unterschrift des Versicherungsnehmers ist ausreichend. Bitte senden Sie die Unterlagen an den zuständigen Fachbereich.

    Zeitraum
    Erhöhungen sind bis zum 31.12.2016 befristet.

    Steuerliche Aspekte
    Die steuerrechtlichen Aspekte sind wie bei jeder anderen Beitragserhöhung zu berücksichtigen.
     
    Fondsinfos: aus Factsheets werden "KID’s"
    Schon seit dem 1. Juli 2011 sind alle Fondsgesellschaften verpflichtet, für in Deutschland zugelassene Investmentfonds ein allgemeingültiges Informationsblatt zu erstellen. Einen offiziellen „Beipackzettel“ für Fondsanlagen, wenn man so will. Nun ersetzen in den ARAG Rechnern die "key information document" (KID) die bisherigen Factsheets. Die KIDs bieten einen Überblick über die wichtigsten Eckpunkte eines Fonds und fassen alles, was für eine Anlageentscheidung relevant ist, auf zwei DIN-A4-Seiten zusammen. Und das in einer von der zuständigen Aufsichtsbehörde vorgegebenen standardisierten Form.
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    Neben formalen Angaben wie zum Beispiel der Bezeichnung des Investmentfonds und des Anbieters enthält das KID eine kurze Beschreibung der Ziele und der Anlagepolitik des jeweiligen Fonds und des Risiko- und Ertragsprofils. Danach wird jeder Investmentfonds auf einer Risiko-Skala von 1 (geringes Risiko bei potentiell geringerem Ertrag) bis 7 (hohes Risiko bei potentiell höherem Ertrag) eingestuft. Darüber hinaus gibt das KID Informationen zu den Kosten des Fonds und zur Wertentwicklung in der Vergangenheit.

    Das Papier soll Sparern helfen, einen Fonds zu verstehen, ihn mit anderen Fonds zu vergleichen und die Entscheidung erleichtern, ob er zu den eigenen Anlagezielen passt. Mindestens einmal pro Jahr werden die KID’s von der jeweiligen Fondsgesellschaft aktualisiert. Im Abacus versuchen wir Ihnen immer die aktuellste Version zur Verfügung zu stellen.

    Die bisher verwendeten Factsheets hat unser Dienstleister FWW erstellt. Diese sind zwar kürzer als die KID's, aber leider nicht vollständig. Mit den KID‘s dagegen erfüllen wir unsere Informationspflicht in vollem Umfang. Außerdem bestätigt uns auch der Kunde mit seiner Unterschrift auf dem Antrag, dass er das „Informationsblatt der Kapitalanlagegesellschaft zum gewählten Fonds“ erhalten hat.

    Auszug aus dem Antrag: